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Historie & Engagement

Wurzeln, die tragen. Werte, die verbinden.

Das TEMPOWERK ist ein Ort mit einer bewegten Geschichte und einer klaren Haltung. Unsere Historie reicht zurück bis in das Jahr 1928 – eine Zeit, in der am heutigen Tempowerkring mit dem legendären Tempo-Dreirad Weltmarktgeschichte geschrieben wurde. Doch für uns ist die Vergangenheit mehr als nur eine Jahreszahl: Sie ist das Fundament unseres heutigen Handelns.

Der Geist der Kollaboration, der schon damals die Ingenieure antrieb, prägt uns bis heute. Wir verstehen uns als unternehmerische Heimat, die Tradition bewahrt und gleichzeitig aktiv die Zukunft gestaltet.

Dazu gehört für uns untrennbar die Übernahme von Verantwortung. Erfolg im TEMPOWERK bedeutet immer auch Erfolg für die Region. Deshalb fließen rund 10 % unserer Erträge zurück in Projekte, die dort ansetzen, wo wir zu Hause sind: in der Wissenschaft, der Kultur und der Förderung junger Menschen in unserer Nachbarschaft.

Begleiten Sie uns auf einer Zeitreise von den Anfängen der Vidal-Werke bis hin zu unserem heutigen Engagement für den Hamburger Süden.

100 Jahre TEMPOWERK

100 Jahre TEMPOWERK

Vom Welterfolg zum Innovationszentrum

1928
TEMPOWERK Historie 1928 (1)

Die Geburtsstunde einer Legende

Max Vidal und sein Sohn Oscar erkennen eine historische Chance: Der Gesetzgeber befreit dreirädrige Fahrzeuge unter 350 kg Leergewicht von der Steuer – zudem dürfen sie führerscheinfrei gefahren werden. Die Kaufleute gründen daraufhin die offene Handelsgesellschaft Vidal & Sohn zum Vertrieb der Kleinlaster-Marke „Tempo“. Diese robusten Nutzfahrzeuge werden Weltmarktführer und erlangen Kultstatus. Das Entscheidende war das „Wie“: Das Tempo-Dreirad entstand im Geiste der Kollaboration. Ingenieurinnen und Ingenieure unterschiedlichster Fachrichtungen schufen gemeinsam die Spitzentechnologie ihrer Zeit.

1935
TEMPOWERK Historie 1935

Pioniergeist am Radeland

Die Produktion zieht an den heutigen Standort: Am Radeland 125 beginnt die Fertigung auf 5.000 Quadratmetern. Der geniale Ingenieur Daus bricht unermüdlich neue Wege auf, indem er branchenübergreifend mit Experten zusammenarbeitet. Dieser Geist macht den „Tempo“ zum Welterfolg. Bald ist jeder dritte Lieferwagen auf deutschen Straßen ein Tempo; 800 Mitarbeitende sind Teil dieser Erfolgsgeschichte.

1948
TEMPOWERK Historie 1948

Aufbruch in neue Zeiten

Mit der Währungsreform beginnt in Harburg eine neue Ära. In den Tempowerken arbeiten nun über tausend Menschen – mehr als je zuvor. Die vielseitigen und anspruchslosen Transporter sind genau das, was das Land für den Wiederaufbau braucht.

1975
TEMPOWERK Historie 1975

Das Ende einer Ära

Vidal & Sohn stellt den Service für die Marken Tempo, Renault und Hanomag ein. Werkstätten und Ersatzteillager werden geräumt. Die Ära der Fahrzeugproduktion am Standort endet, doch die Geschichte des Areals ist damit noch lange nicht vorbei.

1978 & 1980
TEMPOWERK Historie 1978

Wissenschaft trifft Wirtschaft

Harburg wird Universitätsstadt: Die TUHH wird gegründet und zum Stolz der Stadt. Gleichzeitig erkennt man: Wissen braucht Transfer. TUHH-Gründungspräsident Hans Günter Danielmeyer ruft den Verein HIT (Hamburger Institut für Technologieförderung) ins Leben. Der Zweck: Die Förderung von Technologie-Start-ups und der Transfer von der Forschung in die Praxis.

1985
TEMPOWERK Historie 1985

Die Geburtsstunde der Gründerwerkstatt

Gründer brauchen Raum. Der Verein HIT entdeckt eine leerstehende Halle der ehemaligen Tempowerke. Im Oktober wird dort die HIT-Gründerwerkstatt eingeweiht – die neue Adresse für junge Unternehmer, um innovative Ideen marktreif zu machen.

1986
TEMPOWERK Historie 1986

Vom Verein zum Technologiepark

Aus dem Verein wird eine GmbH, aus der Werkstatt ein Park. Durch einen Flächentausch mit Daimler Benz stehen nun 25.000 Quadratmeter für den Ausbau zur Verfügung. Die Bürgerschaft gibt grünes Licht und elf junge Unternehmen gehen als Pioniere an den Start.

1990
TEMPOWERK Historie 1990

Ein neuer Mieter mit Visionen

Der Unternehmer Wolfram Birkel bezieht sein erstes Büro im Technopark – ein entscheidender Moment für die zukünftige Entwicklung des Standorts.

1995
TEMPOWERK Historie 1995

Vom Mieter zum Visionär

Wolfram Birkel wechselt die Perspektive: Er erwirbt erste Teile des Geländes und entwickelt sie gezielt weiter. Er errichtet zwei neue Gebäude, die exakt auf die Bedürfnisse junger Gründer zugeschnitten sind. Mit einem Investitionsvolumen von über 20 Millionen Euro legt er den Grundstein für den modernen Technologiepark und schafft den Raum, den innovative Unternehmen für ihr Wachstum benötigen.

2005
TEMPOWERK Historie 2005

Generationenwechsel und Nachhaltigkeit

Christoph Birkel steigt in das Unternehmen ein und führt die Vision seines Vaters fort. Der Park wächst auf 30.000 Quadratmeter Fläche an. 120 Unternehmen mit 800 Mitarbeitenden forschen und produzieren hier. Ein Meilenstein in Sachen Verantwortung: Ab dem 1. Januar 2016 arbeitet der Park als einer der ersten in Deutschland komplett CO2-neutral.

2019

Gastgeberschaft aus einer Hand

Das Unternehmen übernimmt das Restaurant, das Hotel sowie das Konferenzzentrum in Eigenregie und modernisiert alle Bereiche umfassend. Das TEMPOWERK Hotel- & Konferenzzentrum wird gegründet – als zentraler Ankerpunkt für Service und Austausch am Standort.

2020

Historie trifft Zukunft: Aus hit-Technopark wird TEMPOWERK

Der neue Name verbindet Tradition und Moderne. Christoph Birkel setzt mit dem weltweit einzigen „e-Tempo“ ein starkes Zeichen für den Wandel vom Industrie- zum Technologiestandort. Der Name TEMPOWERK ehrt den Geist der Kollaboration, in dem schon das Tempo-Dreirad entwickelt wurde. Dieser Geist der Zusammenarbeit prägt das TEMPOWERK bis heute: Menschen vernetzen, um gemeinsam Spitzentechnologie zu schaffen.

2021 – 2024

Stillstand ist für das TEMPOWERK keine Option.

In diesem Zeitraum fließen rund 6 Millionen Euro in die gezielte Weiterentwicklung des Standorts. Der Fokus liegt dabei auf zwei zentralen Pfeilern: einer hocheffizienten Gebäudetechnik zur weiteren Optimierung der CO2-Bilanz sowie dem massiven Ausbau der IT-Infrastruktur. Damit stellt das TEMPOWERK sicher, dass die ansässigen Unternehmen auch in Zukunft unter ökologisch und technologisch erstklassigen Bedingungen wachsen können.

Engagement

Engagement hat Tradition

Verantwortung übernehmen: Wir investieren in unsere Nachbarschaft.

Das TEMPOWERK ist mehr als ein Ort für Wirtschaft und Technologie – wir verstehen uns als aktiver Teil der Gesellschaft. Deshalb fließen seit 1998 rund 10 % unserer Mieteinnahmen in soziale, kulturelle und wissenschaftliche Projekte. Wir fördern dort, wo wir einen echten Unterschied machen können: direkt in unserer Nachbarschaft und in der Zusammenarbeit mit starken Partnern.

Wissenschaft und Jugendförderung

Heute im Fokus: Wissenschaft und Jugendförderung

  • Boxakademie Harburg (ab 2025): Sport vermittelt Werte. Wir fördern Kinder und Jugendliche aus sozial schwierigen Verhältnissen durch gezielte Sport- und Wertearbeit. Mit dieser Initiative geben wir jungen Menschen in unserer direkten Nachbarschaft neue Perspektiven und stärken durch das Training Disziplin, Respekt und Selbstvertrauen.

 

  • Wissenschaft & Innovation (seit 2021): In enger Kooperation mit der TUHH haben wir die Stiftungsprofessur „Organizational Design and Collaboration Engineering“ unter der Leitung von Prof. Dr. Tim Schweisfurth gestiftet. Das TEMPOWERK dient dabei als „Reallabor“, in dem moderne Formen der Zusammenarbeit wissenschaftlich begleitet und in die Praxis umgesetzt werden.

Unsere Wurzeln

Jahrzehntelanges Engagement

Engagement bedeutet für uns: Gutes tun, wo wir zu Hause sind.
Unsere heutige Förderung baut auf Projekten auf, die das TEMPOWERK über lange Zeit geprägt haben:

Open Arms gGmbH (2015 – 2023)

Acht Jahre lang haben wir uns intensiv für die Integration geflüchteter Menschen eingesetzt. Wir stehen aus Überzeugung für eine offene Gesellschaft, geprägt von Respekt und Mitgefühl für unser Gegenüber – unabhängig von dessen Herkunft.

Kunst verbindet (1998 – 2021)

Über zwei Jahrzehnte lang haben wir Künstlerinnen und Künstler aus der Region unterstützt. Diese Ausstellungsreihe schuf mit regelmäßigen Vernissagen einen kreativen Dialog zwischen Wirtschaft und Kultur und machte unseren Technologiepark zu einem lebendigen Ort der kulturellen Begegnung.